
V e r a n s t a l t u n g e n :
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Mittwoch, 04.08.2010, 15:00 Uhr, , ZACHES & ZINNOBER : "Konzert am Herd"
Musikalisches Mitmachprogramm für Zuschauer von 4 bis 99 Jahren
(ausgewählte Produktion "Kindertheater in den Ferien" des Kultursekretariats Gütersloh)
In ihrem neuen Mitmachprogramm bieten Zaches & Zinnober ein musikalisches Menü zum Zungeschnalzen und Fingerlecken! Fein gewürzte köstliche Leckerbissen, verrückte Kochgeschichten und witzige Mitmach- und Mitsinglieder bringen das Publikum zum Brodeln. Nicht nur die Suppe ist tief gerührt, wenn die beiden verrückten Musiker vom verliebten Piratenkoch singen, dessen Essen schärfer ist als das Schwert vom Käpt'n. Mit Gitarre, Klavier, Saxophon und allerlei Küchenutensilien singen und spielen Zaches & Zinnober die unglaublichsten Geschichten. Da machen nicht nur die Kleinen große Augen!
Weitere Informationen: www.kinderlied.de
Eintritt: € 2,50 ; der Vorverkauf startet am 16.06.2010Mittwoch, 08.09.2010, 20:00 Uhr, Lesecafé im Medienzentrum, 1000 Kilometer auf dem 1000-jährigen Weg - Vortrag mit WERNER JAKOB WEIHER
Autor Werner Jakob Weiher über den Jakobsweg:
„Diese Reise veränderte mein Leben.“
Seit Jahrhunderten pilgern Menschen aus allen Kontinenten der Erde auf dem Jakobsweg. Weihers Pilgerreise begann Mitte August 2007 mit dem "Camino de aragones" in 1.640 m Höhe auf dem Pyrenäen Pass Somport an der spanisch-französischen Grenze in das Tal des Aragon; durch das Baskenland; Navarra; Rioja; Kastilien und Galicien zum knapp 900 km entfernten Wallfahrtsort "Santiago de Compostela". Und dann noch knapp 120 km bis nach Finisterre am Atlantik, dem "Ende der Welt", wie dies die Menschen im Altertum glaubten. 2009 machte er sich erneut auf den Weg...
Seine Dokumentation "1000 Kilometer auf dem 1000-jährigen Weg" erzählt, humorvoll und tiefgründig, von dieser Erfahrung.
Der Autor schreibt dazu: "Das Buch will kein spiritueller Ratgeber sein, obgleich die Berichte über die Erfahrungen mit den Menschen, der Einsamkeit des Weges, aus den zahlreichen Gotteshäusern und einer überraschenden Meditation in den Eukalyptuswäldern von Galizien neugierig machen."
Werner Jakob Weiher ergänzt seinen Vortrag mit zahlreichen Ton- und Bilddokumenten.
Eintritt: EUR 5 / 2,50 (ermäßigt mit Sozialpass, Studierenden-, SchülerInnenausweis)
Informationen über das Buch und den Autor unter: www.jakobsweg-live.deDonnerstag, 23.09.2010, 16:00 Uhr, Lesecafé im Medienzentrum, MARTIN MEYER-PYRITZ liest aus "IM EINSATZ"
Martin Meyer-Pyritz, geboren 1950, ist Hauptbrandmeister und war als Berufsfeuerwehrmann viele Jahre Ausbilder und Teamführer eines Notarztwagens. Danach arbeitete er als Dienstgruppenleiter auf der Düsseldorfer Feuerwache 7. Als „Ruheständler“ (seit April 2010) lebt er weiterhin in Ratingen und schreibt zurzeit an einer neuen spannenden Feuerwehrbuchreihe.
Wenn der Löschzug ausrückt...
In seinem 8. Feuerwehrroman gibt Martin Meyer-Pyritz neue Einblicke in die spannenden Einsatzszenarien der Düsseldorfer Berufsfeuerwehr. „Im Einsatz“ ist zudem ein Plädoyer für die unverzichtbare Zusammenarbeit zwischen den Einsatzkräften der Berufs- und der Freiwilligen Feuerwehr. Diesmal müssen die Männer der Feuerwache 7 u. a. zu einem Brand mit Menschenrettung ausrücken, der eskaliert, weil die nachalarmierten Kräfte selber in einen Unfall geraten. Nur noch die Freiwillige Feuerwehr kann helfen. Doch dann schlägt das Schicksal ein zweites Mal gnadenlos zu.
Ein spannendes Buch für Großeltern, Eltern und ältere Kinder (ab 10 J.)
Im Anschluss an die Lesung besteht die Möglichkeit Bücher zu erwerben. Martin Meyer-Pyritz wird diese auf Wunsch signieren.
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe KULTUR AM NACHMITTAG / LITERATUR
Der Eintritt ist frei!
Weitere Informationen zum Autor und seinen Büchern: www.rmpverlag.deMittwoch, 06.10.2010, 19:00 Uhr, Lesecafé im Medienzentrum, ROLF W. MEYER : Unsere Zukunft liegt in der Vergangenheit oder -
Lernen von unseren frühzeitlichen Vorfahren - Vortrag
Rolf W. Meyer ist Sachbuchautor, freier Mitarbeiter und Führer im Neanderthal Museum.
Von seiner Stammesgeschichte her ist der Mensch Jäger und Sammler und an ein Leben in überschaubaren individualisierten Gruppen angepasst. In unseren heutigen modernen Gesellschaftsformen kommt der Mensch mit seinem stammesgeschichtlichen Erbe nicht mehr so ohne weiteres zurecht. Um zukünftigen gesellschaftspolitischen Entwicklungen besser begegnen zu können, ist ein Umdenken im Hinblick auf sozialpolitische Strategien erforderlich: Überlebensstrategien unserer frühzeitlichen Vorfahren könnten die Grundlage für Überlebensstrategien im 21. Jahrhundert darstellen.
Eintritt frei!Mittwoch, 27.10.2010, 19:00 Uhr, Lesecafé im Medienzentrum, SABINE HUTTEL: "Mein Onkel Hubert" - Lesung
WENN DAS UNSAGBARE GESCHIEHT
Sabine Huttels beeindruckendes Romandebüt ist die Geschichte einer verletzten Jugend. Atmosphärisch dicht und mit großem Gespür für die Zeit erzählt sie von erster Liebe, falschen Hoffnungen und der beklemmenden Sprachlosigkeit der frühen 60er Jahre.
Im Sommer 1960 ist Helmi Schücking zwölf. Äußerlich hat das Land sich vom Krieg erholt: die Deutschen essen wieder reichlich und abends gehen sie manchmal aus. Auch bei den Schückings ist dies so, doch bei ihnen ist etwas anders. Helmi ist unehelich, die Tage verbringt sie ohne Freunde, das Geräusch der Nähmaschine im Hintergrund, mit der die Mutter ihren Lebensunterhalt verdient. Ihr Leben ändert sich, als Helmi endlich die Erlaubnis bekommt, Klavier spielen zu lernen. Der Klavierlehrer, Hubert Fels, scheint sich nicht nur für die musikalischen Fortschritte seiner Schülerin zu interessieren, sondern auch für deren Mutter. Eine Zeitlang sieht Helmi mit „Onkel Hubert“ ihren Traum von einer vollständigen Familie in Erfüllung gehen. Aber dann kommen die Herbstferien, die Helmi mit Fels auf einer Chorfreizeit verbringt. Und dort muss sie erkennen, wie sehr sie sich geirrt hat.
Sabine Huttel, 1951 in Wiesbaden geboren, studierte Medizin, Germanistik und Sozialwissenschaften in Hamburg und Nordrhein-Westfalen. Sie ist Mitglied verschiedener Orchester und Kammermusik-Ensembles und lebt heute in Heiligenhaus-Isenbügel.
„Mein Onkel Hubert“ ist ihr erster Roman.
Der Eintritt ist frei!Donnerstag, 20.01.2011, 16:00 Uhr, Lesecafé im Medienzentrum, HENRIKE MÜLLER-MOLL "Ein Rabenaas wird 60" - Lesung
Heitere Betrachtungen über das Älterwerden und andere Phobien
Für viele der fünf Millionen Frauen, und soviel gibt es allein in Deutschland, ist der 60. Geburtstag ein Tag des Grauens. Soll man ab jetzt die gesetzte weißhaarige Dame oder auf Biegen und Brechen eine Super-Sechzigerin im Girlie-Look geben? Einen jungen Kerl ins Bett oder dem alten weiterhin das Bier holen?
Henrike Müller-Moll entkrampft diese Situation mit Humor und Respektlosigkeit. Mediale (Trug)Bilder, Erwartungen von Zeitgenossen und das eigene, nicht selten absurde Verhalten - man sollte alles nicht zu ernst nehmen. Die in Ratingen lebende Autorin hat erkannt, dass es für eine Frau spätestens mit 60 Zeit wird, sich so zu benehmen, wie sie es insgeheim schon immer wollte: "Unangepasst, unbequemer und frecher. Wer Zeit seines Lebens für alle die ‚Liebe' war, darf ab jetzt endlich dem Umfeld die Zähne zeigen und ein richtiges "Rabenaas" sein". Ihr Rezept ist einfach: "Optimistisch, neugierig, charmant und hurmorvoll bleiben, dann wird auch das Alter überraschend, witzig und spannend."
Henrike Müller-Moll ist gelernte Mode-Designerin. Nach einem Auslandsaufenthalt arbeitete sie als Redakteurin bei einer Fachzeitschrift und als selbstständige PR-Beraterin. Neben ihrer Tätigkeit als Journalistin und nach zwei Kinderbüchern erschien Ende 2009 ihr aktuelles Buch „Ein Rabenaas wird 60“.
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe KULTUR AM NACHMITTAG / LITERATUR
Der Eintritt ist frei!
Weitere Informationen: www.mueller-moll.deDonnerstag, 17.02.2011, 19:00 Uhr, Lesecafé im Medienzentrum, LALE AKGÜN liest : "DER GETÜRKTE REICHSTAG"
Tante Semras Sippe macht Politik
Tante Semras Nichte regiert mit
Das neue Buch der BestsellerautorinTante Semras Sippe ist nun im Herzen Deutschlands angekommen: Nichte Lale Akgün wird in den deutschen Bundestag gewählt. Und die ganze Familie nimmt regen Anteil an ihrem neuen Leben. Im Reichstag ist die gebürtige Türkin natürlich erst einmal eine Exotin. Und die Fraktionskollegen wundern sich: dass ihr Mann sie so ganz alleine und ohne Kopftuch in die Hauptstadt gehen lässt! Doch die Genossen erkennen schnell, was »gelungene Integration« bedeutet, und so reist Lale mit langen Wunschlisten in den Türkeiurlaub, um ihnen preisgünstiges Viagra zu besorgen. Blaue Pillen für rote Genossen - schon die Vorstellung ist für Tante Semra so köstlich, wie ihre geliebten Leberkäsebrötchen. Heitere, komische und liebevolle Einblicke unter die Kuppel des Reichstags, in die Hinterzimmer deutscher Kneipen und türkische Wohnstuben.
Lale Akgün,
geboren 1953 in Istanbul, kam mit neun Jahren nach Deutschland. Sie studierte Medizin und Psychologie arbeitete lange in Jugendhilfe und Familienberatung, leitete dann das Landeszentrum für Zuwanderung. Von 2002 bis 2009 war sie Bundestagsabgeordnete und migrationspolitische Sprecherin sowie Islambeauftragte der SPD. Seit Mai 2010 leitet sie das Referat internationale Zusammenarbeit im Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Mutter einer Tochter hat seit 1980 die deutsche Staatsangehörigkeit und lebt mit ihrem Mann in Köln.
Im Oktober 2008 ist Lale Akgüns erstes Buch erschienen
Tante Semra im Leberkäseland
Geschichten aus meiner deutsch-türkischen Familie
Homepage Lale Akgün
Kooperationsveranstaltung der Stadtbibliothek mit der Integrationsbeauftragten der Stadt Ratingen
N e u i g k e i t e n :
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Munzinger Datenbanken online recherchieren
Alle Kunden der Ratinger Stadtbibliothek können seit dem 01.07.2010 im Internet Datenbanken des Munzinger Archives online recherchieren. Personen, Länder, Sport, Chronik, Pop, Film und Brockhaus sind die zur Verfügung stehenden Datenbanken. Sie finden den entsprechenden Link auf unserer Hompage unter dem Button "Service". Ein kurzer Klick genügt und mit Ihrer Ausweisnummer und dem Passwort der Stadtbibliothek können sich die Kunden der Stadtbibliothek Ratingen bei Munzinger online vollkommen kostenfrei einloggen und los gehts mit dem Recherchieren. Die Qualität der Texte und Informationen geht weit über das übliche Maß sonstiger Angebote hinaus.Ferien um 1900
Eine Ausstellung des Stadtarchivs Ratingen im Medienzentrum
Freizeit und Urlaub sind nach unserem heutigen Verständnis erst seit etwa 150 Jahren bekannt. Die Fabrikarbeit mit ihren Maschinen bestimmte erst seit der Industrialisierung Arbeit und Alltag. Wann „frei“ war, war nun genau vorher bestimmt. Fabrikarbeit konnte man, in Gegensatz zu handwerklicher Arbeit, nicht einfach nach eigenem Willen unterbrechen.
Volksparks und Ausflugslokale lockten die Menschen in der knappen Freizeit an. Ratingen war um 1900 ein beliebtes Ausflugsziel. Der nahe Rhein-Ruhr-Raum, die Eisenbahn- und Straßenbahnverbindungen und auch das Straßennetz machten eine gute Erreichbarkeit möglich.
Die Ratinger Ausflugslokale profitierten in großem Maße davon. Viele ließen Postkarten drucken, die um 1900 erstmals technisch in hoher Zahl hergestellt wurden und gern verschickt wurden.
Postkarten kamen um 1900 groß in Mode. Sich ein paar Zeilen, mit einem schönen Bild versehen, zu schicken, ist mit dem heutigen Versenden von MMS vergleichbar.
Doch das Vervielfältigen von Bildern war sehr aufwändig: Gedruckt wurde von Setzkästen und Klischees. Um Farbe im Bild zu haben, musste koloriert werden. Ratinger Motive waren für die Postkartenproduktion sehr beliebt.
Die Sommerfrische war bei wohlhabenden Familien schon seit dem 18. Jahrhundert beliebt. Mit den besseren Verkehrsmöglichkeiten und dem Anwachsen der Städte konnten sich dies um 1900 bürgerliche Familien des öfteren leisten. Ein beliebtes Ziel waren die Nord- und die Ostsee. Statt Koffern verwendete man damals Reisekörbe, in welchen alles mögliche transportiert wurde
Unterhaltung, nicht nur in den Ferien, boten Bücher und Spiele. Massenunterhaltung durch Filme, Schallplatten oder Radios gab es noch nicht.
Clara Viebig war vor allem in der Damenwelt eine vielgelesene Schriftstellerin. „Das tägliche Brot“ gilt als „der Dienstbotenroman“ schlechthin und schildert das Elend der Dienstmädchen und unteren Schichten in Berlin um 1900.
Die Kartenspiele sind in der ausgestellten Typographie den 1930er Jahren zuzuordnen. Beide sind Klassiker, die auch um 1900 und davor schon gespielt wurden.
Schock deine Lehrer – lies ein Buch
SommerLeseClub 2010 im Medienzentrum und in der Stadtteilbibliothek Ratingen West
Nach dem großen Erfolg der letzten 5 Jahre – 2009 haben 470 Teilnehmer über 4500 Bücher gelesen, beteiligen sich am SommerLeseClub (kurz SLC) auch in diesem Jahr wieder das Medienzentrum und die Stadtteilbibliothek Ratingen West.
Alle Kinder die nach den Sommerferien mindestens in die 5. Klasse kommen oder bereits eine weiterführende Schule besuchen und Ratingen zur Schule gehen oder in Ratingen wohnen, sind eingeladen am SLC teilzunehmen. Start der Ausleihe ist Donnerstag, der 01.Juli 2010. Mehr als 1000 Bücher stehen zur Verfügung, davon über 500 ganz neue Titel.
Die Anmeldungen erfolgen ab Dienstag, dem 08.06.2010 direkt in der Stadtbibliothek Ratingen oder in der Stadtteilbibliothek Ratingen West.
Die Teilnehmer erhalten ihre Clubkarte und ein Leselogbuch, in das alle gelesenen Bücher und vorgestellten Bücher eingetragen werden. Für jedes Buch gibt es einen Stempel ins Logbuch. Bei mindestens drei gelesenen Büchern gilt die Teilnahme am SLC als erfolgreich und wird mit einem Zertifikat honoriert, das sogar als außerschulische Leistung auf dem Schulzeugnis vermerkt werden kann.
Bisher haben 3 Schulen in Ratingen den Zeugniseintrag bestätigt. An 2 Ratinger Schulen wird die Teilnahme am SommerLeseClub mit einer guten Note für die mündliche Mitarbeit belohnt, wenn die Schüler eines der gelesenene Bücher in einem kleinen Referat vorstellen.
Für die erfolgreichen Teilnehmer findet am Freitag, dem 24. September ab 16.00 Uhr eine große Abschlussparty in der Dumeklemmerhalle - Stadthalle Ratingen – statt. Geboten wird die Bühnenshow „Achtung Buch! Fesselgefahr!“ mit Jens G. Finke (mehr Infos unter www.eventilatior.de ); Übergabe der Zertifikate und Verlosung von Sonderpreisen und Verleihung des Klassenpokals.
Weitere Infos unter:
www.sommerleseclub.de ;
Medienzentrum (Information Kinder- und Jugendbibliothek), Telefon 550-4133
Stadtteilbibliothek Ratingen West, Telefon 550-4140Die Wilden Kerle sind zurück
Nachts toben sie heimlich im Wintergarten des Medienzentrums...
Ein Rundgang mit den Wilden Kerlen
Lesen macht die Welt bunt – Leseclub Junior 2010 in den Stadtteilbibliotheken Lintorf, Hösel und Homberg
Mit dem Leseclub junior will die Stadtbibliothek auch bei Grundschülern Lesespaß und Lesemotivation fördern und einen guten Übergang zur Teilnahme am „echten“ Sommerleseclub schaffen, denn viele Grundschüler kennen natürlich den „großen Club“ von ihren älteren Geschwistern.
Der Ablauf orientiert sich am SommerLeseClub. Vor den Ferien melden sich Schülerinnen und Schüler der Grundschule zum Leseclub Junior in der Bibliothek an. Sie erhalten eine Clubkarte und ein Leselogbuch, in das die gelesenen Bücher während der Ferien von den Kindern eingetragen werden. Bei der Buchrückgabe holen die Kinder sich den Stempel „Gut gemacht“. Alle Bücher der Kinderbibliothek in Lintorf, Hösel oder Homberg können für den Leseclub Junior gelesen werden. Der Inhalt wird nicht abgefragt.
Bei mindestens drei gelesenen Büchern erhalten die Teilnehmer am Ende der Ferien bei einer Abschlussparty eine Urkunde und einen Preis. Die Anmeldungen und die Rückgabe müssen in den Stadtteilbibliotheken Lintorf, Speestr. 2, Hösel Bahnhofstraße 175 oder Homberg, Dorfstr. 16, erfolgen.
Zeitlicher Ablauf:
Anmeldungen ab Dienstag, 08. Juni
Start der Buchausleihe Donnestag, 01. Juli
Abgabe der Logbücher bis Donnerstag, 02. September
Abschlussparty für alle erfolgreichen Teilnehmer am Samstag, dem 18.September um 15.00 Uhr im Medienzentrum mit Olaf Wiesten der Lieder und Geschichten für Kinder zum Zuhören und Mitmachen präsentiert (gute Laune garantiert!)
Mit Feuer & Wasser.
Wanderausstellung zur Industriekultur im Bergischen Land
im Medienzentrum Ratingen
Dauer der Ausstellung: 20. 4. – 16.9.2010; Besichtigung während der Öffnungszeiten, Eintritt frei
Ratingen hat mit der Textilfabrik Cromford ein eindrucksvolles Zeugnis der Arbeitwelt vergangener Zeiten. Im Stadtarchiv zeugen viele historische Fotos und Dokumente davon. Industriekultur findet sich aber fast überall im Bergischen Land in unmittelbarer Nähe. Die Architektur der alten Fabriken und die Sozialgeschichte werden an diesen Orten erfahrbar und bieten zugleich informative Ausflugsziele.
Hierüber möchte die Ausstellung „Mit Feuer und Wasser“ im Medienzentrum informieren. Cromford ist dort ebenso vertreten wie die Bandwebeerei in Wuppertal, der Bergbau in Bergisch Gladbach oder die Schmiede- und Scherenschleiferei in Solingen. Insgesamt stellen sich 12 Museen, die dem Netzwerk Industriekultur angehören, in der Ausstellung vor. Mit wenigen Exponaten und vielen großformatigen Fotos ist jeweils ein Metallspind bestückt, der die Schnittstelle zwischen dem Menschen und seiner Arbeit verdeutlichen soll. Garnrollen, geschmiedete Eisenstücke oder das Führerhäuschen einer alten Eisenbahn sind darin wie in einer Guckkastenbühne zu bewundern.
Flyer informieren begleitend über die Ausstellung sowie über das attraktive Tourenprogramm, das das Netzwerk Industriekultur Bergisches Land e.V. zusammengestellt hat. Stadtarchiv und Verein für Heimatkunde und Heimatpflege e.V. werden im Verlauf der Ausstellung Führungen anbieten, deren Termine noch bekannt gegeben werden.
Das Netzwerk Bergisches Land e.V. IndustriekulturKulturhauptstadt im Medienzentrum
Das Ruhrgebiet - Kulturhauptstadt 2010 -
jetzt auch in der Stadtbibliothek Ratingen
Die Kulturhauptstadt 2010 – und mit ihr Ratingens Nachbarstadt Essen – kommt richtig in Fahrt.
Die „Schachtzeichen“, gelbe Ballons, die auf frühere Zechen verweisen, die Ruhr-Atolle als Kunstwerke im Baldeneysee, das neue Folkwang-Museum, Fahrrad-Exkursionen, Lichtkunst und vieles mehr lassen sich dort zur Zeit und in den Sommermonaten erleben.
Die Stadtbibliothek hat im Foyer einen Büchertisch mit brandneuen Titeln zu „Ruhr 2010“ für die Ausleihe zusammengestellt. Daneben liegen zahlreiche Info- und Programmbroschüren zur kostenlosen Mitnahme bereit. Schauen Sie doch mal vorbei!"MORD & NACHSCHLAG" - Kulinarische Krimis - Auswahlverzeichnis
Verbrechen und Nahrungsmittel – wie passen sie zusammen? Im richtigen Leben kennen wir die Skandale um Gammelfleisch, Futtermittel und Etikettenschwindel.
In Massimo Carlottos Roman „Ich vertraue dir“ führt der charmante Protagonist Gigi Vianello ein perfektes Doppelleben auf Kosten der Gesundheit anderer. Während in seinem sardischen Gourmet-Tempel nur die allerbesten Speisen kredenzt werden, handelt er im Verborgenen illegal und skrupellos in großem Stil mit manipulierten, minderwertigen oder verseuchten Lebensmitteln und verdient sich eine „goldene Nase“. Doch wird das auf die Dauer gut gehen?
Weit weniger unappetitlich geht es bei manchen Krimi-Kommissaren zu. Peter Hunkeler aus Basel (Autor: Hansjörg Schneider) und der Sizilianer Salvo Montalbano (Andrea Camilleri) haben mindestens zwei Dinge gemeinsam. Ihre Ermittlungsmethoden kann man als eher „unkonventionell“ bezeichnen. Darüber hinaus lieben beide gutes Essen und Wein.
Fast ein eigenes Sub-Genre bilden die Weinkrimis. Während Julius Eichendorff (Carsten Sebastian Henn) schon in Serie im Winzermilieu an der heimischen Mosel ermittelt, ist Michael Böcklers Hippolyt „Hipp“ Hermanus auch in italienischen Weingefilden unterwegs. Der Autor garniert seine Krimis mit zahlreichen Empfehlungen für Restaurants, Weine und Rezepte entlang der Strecke. Paul Grote hingegen kommt gänzlich ohne Serienhelden aus. Seine Krimis beziehen sich jeweils auf eine bestimmte (internationale) Weinregion und haben einen kulturgeschichtlichen und politischen Hintergrund.
Doch es kommt auch Fast Food vor, literarisch z.B. in der Anthologie „Mord zwischen Lachs und Lametta: 21 Krimis und viele internationale Festtagsmenüs“ mit Kurzgeschichten, aber auch beim Showdown am Bratwurststand in Peter Zeindlers „Bratwurst für Prominente“.
„Mord & Nachschlag“ heißt ein neues annotiertes Auswahlverzeichnis der Stadtbibliothek Ratingen mit empfohlenen kulinarischen Krimis. Es liegt kostenlos zum Mitnehmen im Medienzentrum und in den Stadtteilbiliotheken aus.
Download Auswahlverzeichnis "Mord & Nachschlag" (PDF Datei 96 KB)Mittelalter zum Ausleihen
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Das Mittelalter ist als Thema immer wieder reizvoll. Es ist eines der wenigen Themen, das die Menschen über die Generationengrenzen hinweg bewegt. Viele Erfindungen stammen aus dieser Zeit, berühmte Helden der Geistesgeschichte oder der Politik haben aus dieser Zeit ihren Namen hinterlassen und manch düstere oder auch spannende Geschichte wurde uns von dort überliefert. Gerade bringt Ridley Scotts "Robin Hood" diese Epoche als Film wieder erfolgreich in die Kinos.
Die Stadtbibliothek bietet vielerlei Informationen oder auch Medien zur Unterhaltung zum Thema Mittelalter. Alle Datenträger wie Buch, Hörbuch, CD-ROM, CD oder DVD sind dabei vertreten. Um den Ratinger Bürgern diesen Medienschatz angemessen nahe zu bringen, wird im Schaufenster des Medienzentrums eine kleine Inszenierung geboten. Zwischen einem Faksimile der Stadterhebungsurkunde und Kopien der maßgeblichen Siegel, die die Urkunde bekräftigen und einem raren spätmittelalterlichen Plan der Stadt Ratingen (Leihgaben aus dem Stadtarchiv), werden eine Auswahl an Medien auf Tischen präsentiert. Diese Medien können natürlich sofort ausgeliehen werden. Ein gedrucktes Auswahlverzeichnis zur kostenlosen Mitnahme rundet das Angebot ab.
Download Auswahlverzeichnis "Das Mittelalter" (PDF Datei 570 KB)
Erlebte Geschichte(n)
Biographien – Reportagen – Briefe - Erinnerungen
So spannend kann Geschichte sein!
Wenn erlebte Geschichte in Reportagen, Biographien und Briefen zum Ausdruck kommt, ergeben sich für den Leser (neue) Einblicke in Zeiträume und Lebenswelten. Gerade diese als subjektiv empfundenen Sichtweisen können einen hohen Grad an Authentizität und Direktheit vermitteln. Sie ergänzen im Zusammenspiel mit der wissenschaftlichen Geschichtsschreibung den Blick auf Vergangenheit und Gegenwart.
Die Mitarbeiter der Stadtbibliothek haben ein neues Auswahlverzeichnis mit dem Titel "Erlebte Geschichte(n)" angefertigt. Es enthält Besprechungen und Empfehlungen zu mehr als 75 Werken. Neben den Büchern von Carola Stern, Marcel Reich-Ranicki, Walter Kempowski und Victor Klemperer sind auch Darstellungen weniger bekannter Autorinnen und Autoren enthalten, die Persönliches, ihren Alltag, den Kampf ums Überleben und Zivilcourage zum Inhalt haben.
In dieser Zusammenstellung bietet das Verzeichnis nicht nur Hobby-Historikern, sondern auch historisch interessierten (Roman)-Lesern und Jugendlichen einen spannenden Zugang zu erzählter Geschichte. In großer Schrift gedruckt ist es darüber hinaus für ältere Menschen gut lesbar. Alle hier besprochene Titel sind im Bestand der Stadtbibliothek vorhanden.
Das Verzeichnis liegt im Medienzentrum kostenlos für Sie zum Mitnehmen aus.
Download "Erlebte Geschichte(n)" (PDF Datei 154 KB)
Auswahlverzeichnisse
Auswahlverzeichnisse der Stadtbibliothek finden Sie auf dieser Homepage unter "Service", oder auf dem kurzen Weg mit einem Klickr hier.
P a n o r a m a :
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Malawi-Aquarium
Seit kurzem gibt es neue Mitbewohner im Malawi-Aquarium im 2.OG des Medienzentrums. Nun erstrahlen die Cichliden wieder in ihrer typischen farbigen Vielfalt und ein Prachtkerl von einem Wels hat sich dazu gesellt.
Das 1.000 Liter-Aquarium ist auf jeden Fall einen Gang ins zweite Obergeschoss wert!
Hier erfahren Sie mehr über das Malawi-Aquarium.
Im Medienzentrum im 2.OG finden Sie ausführliche Literatur zur Aquarien- und Terrarienhaltung. Insbesondere natürlich zu den Fischen des Malawisees.Paul Schwer
BAOZI für Ratingen. 2008
Pigmente, Siebdrucklack auf PET-G
100 x 140 x 100 cm
Die Skulptur ist seit dem 18.12.2008 im KunstFenster des Medienzentrums ausgestellt.
Das bis dahin dort zu sehende Pferd im Mondlicht von Johannes Brus wird zur Zeit restauriert. Werke von Johannes Brus wurden vom 30.05.- 30.08.2009 im Museum Kunstpalast in Düsseldorf in einer eigenen Ausstellung gezeigt. Die Restaurierung des blauen Pferdes wird sich leider noch etwas hinziehen.
Der in Düsseldorf und Ratingen lebende und arbeitende, regional wie überregional bekannte Künstler Paul Schwer ( 1951 ) - Meisterschüler von Erwin Heerich an der Kunstakademie Düsseldorf - beschäftigt sich in seiner Malerei ausschließlich mit dem Thema Farbe, Licht und Raum.
Die zur Installation erweiterte Malerei bedient sich dabei verschiedenster, häufig transparenter oder ephemerer Materialien wie Folien, Glas oder Plexiglas. So zeigen Bilder aus collagehaften Überlagerungen von transparenten Photos und Farbanstrichen auf Polyesterfolien das Thema Farbe und Figur bezogen z.B. auf den Stadtraum Shanghai mit seinem beschleunigten Erleben von Diskontinuität.
Seine Arbeiten entstehen in der Regel ortsspezifisch und zeigen sich entsprechend
der jeweiligen Architektur verschieden. Auch andere Bezüge wie geschichtliche
oder lokale werden hauptsächlich über seine Fotografien mit einbezogen.
Bei der eigens für die Sammlung des Museum der Stadt angefertigten skulpturalen Arbeit mit dem Titel < BAOZI für Ratingen > handelt es sich um ein gefaltetes, zerknülltes, zusammen geschraubtes knotenförmiges Gebilde, das farblich behandelt und Licht durchscheinend ist. Der Begriff BAOZI leitet sich ab von der chinesischen Teigtasche als Anlehnung an den Arbeitsaufenthalt des Künstlers in Shanghai.Lesecafé im Medienzentrum
Rakvikesh Singh heißt der Betreiber des Lesecafés. Er hält Kaffee in verschiedenen Variationen, Gebäck, Eis und kleine Snacks für alle Besucherinnen und Besucher des Medienzentrums bereit. Mehr erfahren Sie hier über das Angebot (pdf Datei, 502 KB).